Durch die Weinberge

„Der vom Stein soll es sein“ –
Spaziergang durch Frankens berühmtesten Weinberg

Wagenbrenner, Steinwein Nr. 2 (Web)

„Der vom Stein soll es sein…“ Mit diesem Glaubensbekenntnis warb einst Johann Wolfgang von Goethe für die Weine vom „Würzburger Stein“ – die berühmteste Lage Frankens. Offenbar hat dieser „Götter Saft“ nicht nur sein Dichterhirn zu Bestleistungen inspiriert. Und wer weiß? Vielleicht wäre die deutsche Literatur ohne den Steinwein nie zu Weltruf gelangt… Bei einem genüsslichen Spaziergang durch die Rebzeilen genießen wir die herrlichen Ausblicke auf die Stadt und sehen im Herbst den Winzern bei der Lese zu. Wir erfahren, wer im Stein welchen Wein anbaut, wie er dort wächst und bearbeitet wird und was diese Steillage so besonders macht.

Ein legendärer Jahrgang aus dieser Lage war jedenfalls der 1540er, den der Weinguru Hugh Johnson vor 50 Jahren in einer Raritätenprobe verkosten durfte. Er urteilte: „Der Würzburger Stein war noch lebendig…“

Treffpunkt: Parkplatz/Infopavillon beim Weingut am Stein (Navi: Mittlerer Steinbergweg 5) oder Schlosshotel Steinburg

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Von Reben, Rebellen und Räuberbanden –
die Lagen Innere Leiste und Schlossberg

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Käppele Maschikuliturm

Auf dem Weinbergweg durch die Würzburger Lagen „Innere Leiste“ und „Schlossberg“ geht es vom Festungsberg hinab zur Burkarder Kirche im Mainviertel – vorbei an Maschikuliturm, Höllenschlund, und Kiliansstatue.

Hier sehen, fühlen und riechen wir, auf welchem Boden die Reben wachsen, wie sich Laub und Trauben am Stock entwickeln und was „Terroir“ bedeutet. Außerdem begegnen wir dem Mann, der den Silvaner nach Franken gebracht hat.

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In Geschichten und Anekdoten geht es aber auch um die Bedeutung des Marienbergs, die Entwicklung des fränkischen Weinbaus, und um rebellische Bauern, die einst die Festung stürmten. Unterwegs kommen Ausschnitte aus der „Räuberbande“ des Würzburger Dichters Leonhard Frank zu Ohren. Zum Beispiel die Szene, in der die „Räuber“ im Schlossberg nächtens auf Traubenklau gehen. Äußerst reizvoll sind hier die Ausblicke ins Maintal, aufs Käppele und auf die Altstadt.

Treffpunkt: Festung, Unterer (Bus-) Parkplatz, Gästeführerschild
Anreise: mit Reisebus, privatem PKW oder Buslinie Nr. 9 über Residenz/Juliuspromenade/Zellerau zum Festungs-Parkplatz

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“Bachelorette-Party” – Junggesellinnen-Abschied mit Niveau!

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Wagenbrenner, Steinwein Nr. 5

“Letzter Landgang vor Ehehafen” – so könnte man diesen ganz besonderen Ausflug bezeichnen, den man – nur noch wenige Tage oder Wochen ledig – gerne mit den besten Freundinnen unternimmt. Sie wollen eine “schöne Überraschung” organisieren für die angehende Braut? Warum nicht ein Programmpunkt in der herrlichen Weinbergsnatur?! Ein ergötzlicher, erheiternder Spaziergang in der fränkischen Toplage Würzburger Stein?

Wagenbrenner, WeinarchitekTour Nr. 1 - Weinwerk Knoll (Web)

Dabei wird die Braut auf ihr “Basiswissen Wein” getestet und darauf, ob sie als künftige Gastgeberin mit Servicequalität zu überzeugen weiß. Außerdem erfahren wir, wie die Winzer im Weinberg arbeiten und was der Unterschied zwischen jungen und alten Reben ist. Auf dem Rundweg vom Weingut am Stein über das Schlosshotel Steinburg und zurück verkosten wir – so ganz nebenbei – drei typische fränkische Sekte und Weine und vergleichen sie mit dem Charakter des Bräutigams. Foto-Assistenz inklusive! Dauer mit Verkostung ca.  2,5 bis 3 Stunden!

Treffpunkt: Parkplatz/Infopavillon beim Weingut am Stein (Mittlerer Steinbergweg 5) oder Schlosshotel Steinburg

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Allgemeine Hinweise zu geführten Rundgängen im Weinberg:
Die Führungen finden bei jedem Wetter statt. Um witterungsangepasstes Verhalten (für Regen- bzw. Sonnenschutz und festes Schuhwerk ohne hohe Absätze sorgen, an heißen Tagen ausreichend Wasservorrat mitnehmen etc.) wird gebeten.
Auf Wunsch ist zusätzlich auch eine Weinverkostung im Weinberg möglich. Preise und Bedingungen auf Anfrage.

Öko-logisch? Zu Umwelt- und Klimaaspekten im Weinbau

Ein inhaltlich spannender und ökologisch engagierter Rundgang in Frankens berühmtester Weinbergslage Würzburger Stein. Mitten in der Natur der Rebzeilen, mit grandioser Aussicht auf die Stadt und das Maintal.

Wir beschäftigen uns mit Fragen rund um Umwelt, Klima und Wein: Was heißt eigentlich biologischer und bio-dynamischer Weinbau? Wie setzt man Biodiversität zwischen den Rebzeilen um? Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Weinbau der Zukunft aus? Wird die Bewässerung von Reben bald Normalzustand? Und was können Winzer gegen die Gefahr von Frostschäden tun?

Die Runde führt vom Weingut am Stein hoch zum Schlosshotel Steinburg, und dann über den „altfränkischen Wengert“ zum Aussichtspunkt „Terroir f“ oberhalb der Rotkreuzsteige.

Treffpunkt: Info-Pavillon des Steinweinpfad e. V., Mittlerer Steinbergweg 5.

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Silvaner und Franken – seit 350 Jahren glücklich vereint

Wagenbrenner, Reben - Rebellen - Räuberbanden Nr. 4

Zum Thema „350 Jahre Silvaner in Franken“ erfahren wir auf dem Weinbergsweg durch die Würzburger Lagen “Würzburger Stein” oder auch „Innere Leiste“ und „Schlossberg“, wo Frankens Renommiersorte ihren Ursprung hatte. Deutet der Name auf das düstere Transsylvanien hin oder gar auf den Waldgott Silvanus? Jedenfalls ist die Rebsorte ursprünglich eine Kreuzung von Traminer und „Österreichisch Weiss“.

Abt-Degen-Denkmal
Wagenbrenner, Reben - Rebellen - Räuberbanden Nr. 2 (Web)

Von Österreich aus gelangte der Silvaner Mitte des 17. Jahrhunderts nach Franken. Dafür verantwortlich war Abt Alberich von Degen aus dem Zisterzienser-Kloster in Ebrach. Er trug dazu bei, dass die ersten Silvanerstöcke im April 1659 in die Casteller Weinberge gepflanzt wurden. Von dort aus verbreitete sich der Silvaner in ganz Deutschland und wurde für lange Zeit die wichtigste Rebsorte. Nirgends aber ist er so tief verwurzelt wie hier in Franken, wo er heute wieder eine Renaissance erlebt.  Auf dem genüsslichen Spaziergang genießen wir nicht nur so ganz nebenbei die vielen reizvollen Ausblicke ins Maintal, aufs Käppele, und auf die Kulturdenkmäler der Altstadt.

Treffpunkt: Individuell vereinbar

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